Staatssekretär Josef Hecken: „Unternehmen stärken das bürgerschaftliche Engagement“

Bundesfamilienministerium und Unternehmensinitiative WIE kooperieren zur Förderung des freiwilligen Engagements

Durch Kooperation mit der Wirtschaft verstärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seine Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Josef Hecken, unterzeichnete eine gemeinsame Erklärung mit WIE – Wirtschaft. Initiative. Engagement., einer Gruppe von 19 Wirtschaftsunternehmen, die sich gemeinsam für das freiwillige gesellschaftliche Engagement einsetzen. Vor allem in der Weiterentwicklung des Mitarbeiterengagements bei privaten und öffentlichen Arbeitgebern (“Corporate Volunteering”) sehen das Bundesfamilienministerium und die Unternehmen der WIE einen gemeinsamen Schwerpunkt ihrer Arbeit.

„Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei ihrem freiwilligen Engagement unterstützen, gewinnen alle: die Gesellschaft, die Freiwilligen, aber auch die Betriebe selbst“, erklärt der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Josef Hecken. „Wir werben deshalb zusammen mit Unternehmen für den Dreiklang Familie-Beruf-Engagement. Wichtig ist, dass das Beispiel von WIE Schule macht und immer mehr Unternehmen – aber auch öffentliche Arbeitgeber – freiwilligen Einsatz bewusst fördern. Denn damit unterstützen sie nicht nur das Gemeinwohl, sondern auch die Weiterentwicklung der eigenen Organisation.“

„Durch die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden wir die Stärken der Partner zusammenbringen, mit- und voneinander lernen und gemeinsam mehr Wirkung in der Engagementförderung erzielen“, so Peter Kusterer (IBM Deutschland), Mitglied der Steuerungsgruppe der WIE. „Viele gesellschaftlich engagierte Unternehmen arbeiten erfolgreich mit Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen, um gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen und dauerhafte Veränderungen anzustoßen. Wir begrüßen, durch das Ministerium nun auch den öffentlichen Sektor einbeziehen zu können.“

Die gemeinsame Erklärung zwischen Bundesfamilienministerium und der WIE sieht außerdem vor, die Wirkungsmessung des gesellschaftlichen Engagements weiterzuentwickeln. Um ihre Programme zu optimieren und gezielt und transparent fördern zu können, wollen Unternehmen ebenso wie öffentliche Zuwendungsgeber und Organisationen des Dritten Sektors wissen und zeigen, was sie durch ihr Engagement bewirken.

Über die WIE – Wirtschaft. Initiative. Engagement.: Die WIE ist eine Initiative von 19 gesellschaftlich engagierten Unternehmen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Bürgerschaftliches Engagement ist für die WIE eine Schlüsselressource für eine sozial integrierte Gesellschaft und eine vitale Demokratie. Die Unternehmen bringen ihre Stärken und Kernkompetenzen für gesellschaftliche Aufgaben ein und arbeiten dabei mit Akteuren aus Staat und Zivilgesellschaft zusammen, um gesellschaftlichen Herausforderungen und Aufgaben gemeinsam zu begegnen. Ziel der Mitglieder der WIE ist es

• ihre eigene Rolle als Partner der Zivilgesellschaft und der Politik weiterzuentwickeln

• die Wirksamkeit ihres gesellschaftlichen Engagements zu steigern,

• die sektorenübergreifende Zusammenarbeit aller Akteure zu verbessern und strategisch auszurichten,

• das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen im Kontext der Engagementpolitik sichtbar zu machen und

• Grundsätze gesellschaftlicher Verantwortung im Unternehmen durch die Vernetzung mit Entscheidungsträgern aus Politik und Zivilgesellschaft und den Austausch mit Experten und das Peer-Learning unter den Mitgliedsunternehmen zu stärken

Die Mitglieder der WIE: Accenture Stiftung adidas AG Beiersdorf AG BMW Group BP Europa SE Coca-Cola GmbH Deutsche Bank AG Deutsche Börse AG Deutsche Telekom AG E.ON AG Generali Deutschland Holding AG – Generali Zukunftsfonds IBM Deutschland GmbH KfW Bankengruppe KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Munich Re Randstad Deutschland GmbH RWE AG Telefónica Germany GmbH & Co. OHG UPS – United Parcel Service.

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