Bundesverband Initiative 50Plus: Weg mit den Stereotypen zum Alter!

Als „Denk-Tankstelle“ für Entscheider versteht Prof. Dr. Gerhard Nowak die von ihm organisierten Wirtschaftsforen. Bei der Veranstaltung in Münster war für den Bundesverband Initiative 50Plus der Landes-Geschäftsführer NRW, Helmut Muthers, auf dem Podium. In der Diskussionsrunde ging es um die geistige Mobilität in Zeiten der Digitalisierung.

Helmut Muthers fordert: „Politik und Unternehmen müssen ihre Stereotypen über das Alter überprüfen!“

Helmut Muthers rief Politik und Unternehmen dazu auf, Stereotypen zu überprüfen. Seine zentrale Aussage: „Schafft die Zwangspensionierung ab. Warum schicken wir Menschen in den Ruhestand, die sich mit 65 wie 55 fühlen, so denken, sich so verhalten und fit sind wie Turnschuhe. Lasst sie selbst bestimmen, wann sie in Rente gehen wollen und was gut für sie ist. Das Renteneintrittsdatum ist wie das Verfalldatum auf dem Joghurtbecher im Supermarkt.“

Der Bundesverband Initiative 50Plus ist seit seiner Gründung 2011 die Interessenvertretung der Menschen 50Plus. Das Grundanliegen des Bundesverband Initiative 50Plus ist es, Politik, Unternehmen und Medien darauf hinzuweisen, dass Menschen jenseits der 50 nicht nur eine attraktive Zielgruppe für den Absatz von Produkten und Dienstleistungen ist. Die Generation 50Plus will heute anders angesprochen werden, sie hat ein völlig anderes, moderneres Denken über ihre Lebensverhältnisse, als noch deren Großeltern vor 20 Jahren.

„Daher ist es auch nicht richtig, ältere Arbeitnehmer, die leistungsfähig und -willig sind entgegen ihrem Wunsch, ihre Berufserfahrung an die jüngere Generation weitergeben zu wollen, in die Rente zu „jagen“!, sagte Helmut Muthers vom Bundesverband Initiative 50Plus auf dem Wirtschaftsforum in Münster.

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