Der Fall Özil ein Synonym für gescheiterte Integration? Was die Bürger denken, zeigt eine aktuelle INSA-Umfrage

Wie stehen die Befragten zur Aussage von Bundes-Außenminister Heiko Maas (SPD) in Bezug auf den Fußball-Nationalspieler Mesut Özil: „[…] Ich glaube auch nicht, dass der Fall eines in England lebenden und arbeitenden Multimillionärs Auskunft gibt über die Integrationsfähigkeit in Deutschland.“?  Das Meinungsforschungs-Institut INSA hat die Bürger befragt.

Über die Hälfte der Befragten (52 %) stimmen dieser Aussage zu und lediglich 16 Prozent tun dies nicht. Ein weiteres Drittel (32 %, kumuliert) weiß nicht, wie sie dazu stehen oder geben keine Auskunft. Insgesamt stimmen etwas mehr Männer als Frauen der Aussage von Heiko Maas zu (55 zu 50 %).

Auch der Anteil derer, die der Aussage nicht zustimmen, ist bei den männlichen Befragten im Vergleich zu den weiblichen leicht größer (18 bzw. 14 %). Zurückzuführen ist der jeweils größerer Anteil an männlichen Befragten auf wesentlich mehr Frauen, die angeben es nicht zu wissen oder keine Angabe machen (36 %, kumuliert). Bei den Männern sind dies kumuliert nur 28 Prozent.

Bei der Altersverteilung ergibt sich ein klares Bild: je älter die Befragten, desto größer die Zustimmung zu Maas‘ Aussage. So stimmt nur gut ein Drittel (36 %) der 18- bis 24-Jährigen dieser Ansicht zu. Bei den über 65-Jährigen sind dies hingegen zwei Drittel der Befragten (66 %). Insgesamt ist der Anteil derer, die hier keine Antwort wissen oder geben wollen bei allen Altersgruppen größer als der Anteil derer, die nicht zustimmen.

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