Ehe für alle – gut für alle? Wie die Bürger darüber denken erfragt eine INSA-Studie

Seit dem 1.10.2017 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten. Das Erfurter Meinungsforschungs-Institut INSA wollte wissen, ob die Befragten glauben, dass es für die Entwicklung von Kindern am besten ist, wenn sie zusammen mit einer Mutter und einem Vater aufwachsen.

67 Prozent der Befragten stimmen dieser These zu, darunter 74 Prozent der Männer und 61 Prozent der Frauen. 17 Prozent der Befragten glauben nicht, dass ein Aufwachsen mit Vater und Mutter für die Entwicklung am besten ist. Während 12 Prozent der befragten Männer dies angeben, sagen dies 21 Prozent der befragten Frauen. 10 Prozent der Befragten wissen keine Antwort auf diese Frage.

Blickt man auf das Alter der Befragten, zeigt sich bei den 18- bis 24-Jährigen, dass nur knapp jeder zweite Befragte (49 %) dieser Altersgruppe der Ansicht ist, dass es für die Entwicklung von Kindern am besten ist, wenn sie zusammen mit einer Mutter und einem Vater aufwachsen. Die Zustimmung steigt bei den folgenden Altersgruppen stark an. Während knapp 60 Prozent der 25- bis 34-Jährigen (57 %) der Aussage zustimmen, sind es bei den Befragten über 65 Jahre schon drei von vier Befragten (77 %). Die Zahl der Befragten, die dieser These nicht zustimmen, ist bei der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre mit 25 Prozent am höchsten. Am niedrigsten ist die Ablehnung bei der Altersgruppe ab 65 Jahre. Hier lehnen nur 12 Prozent der Befragten die Ansicht, dass es für die Entwicklung von Kindern am besten ist, wenn sie zusammen mit einer Mutter und einem Vater aufwachsen, ab.

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