Film-Tipp in BZ-Nachrichten: Candelaria – ein kubanischer Sommer

Kuba ist seit Jahrhunderten ein Sehnsuchtsort. Ob für indianische Völker, wie die Siboney, die es vor rund 8.000 bis 10.000 Jahren erstmals bevölkerten, oder für Christoph Kolumbus, der 1492 die Insel für die Spanier vermeintlich entdeckte und der Krone gewaltsam unterstellte: Kubas Schönheit und Lage wurden der Insel mehrfach zum Verhängnis.

Die titelgebende Candelaria ist die Frau von Victor Hugo, einem schroffen alten Kubaner, der schon viel zu lang im immergleichen Trott des Lebens feststeckt. Als Candelaria eine Videokamera findet, belebt das Luxusgut das Ehepaar. Erst die Betrachtung seiner Candelaria durch die Linse der Videokamera bringt Victor Hugo zu der späten Einsicht: „Wann habe ich aufgehört, dich anzusehen?“. Im Zentrum steht die ganz private Geschichte des Ehepaars, welches sich selbst und die Liebe wiederentdeckt. Dazwischen blitzt aber immer Kuba hervor. Die Widrigkeiten durch das US-Embargo, der Verfall, der Duft von Aufstand, der in der Luft liegt. Doch trotz allem Übel, welches die Insel mitbringt, ist da doch immer diese Leichtigkeit und Standhaftigkeit. Candelaria – ein kubanischer Sommer ist nicht nur eine liebreizende Geschichte über Partnerschaft, sie zeigt auch ein gebeuteltes, müdes Kuba, das einem trotzdem mit einem verschmitzten Lächeln entgegenstrahlt.

Wir verlosen 2 Fan-Pakete à jeweils 2 Karten + 1 Film-Plakat. Bitte schreiben Sie uns, wie der aktuelle Präsident von Kuba heißt.

Den Trailer zum Film Candelaria – ein kubanischer Sommer – sehen Sie im 50PlusFernsehen

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