INSA-Studie: Ältere fühlen sich durch Lohnungleichheit benachteiligt – Sonntagsfrage: SPD verliert

INSA, ein Partner des Bundesverband Initiative 50Plus, hat erforscht, ob die Menschen das Empfinden haben, dass es eine zunehmende Lohnungleichheit in Deutschland gibt. Insgesamt 47 Prozent der Befragten teilen dieses Empfinden, 30 Prozent teilen dies nicht und 17 Prozent wissen es nicht. 50 Prozent der Männer und 44 Prozent der Frauen stimmen der Aussage zu und 29 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen stimmen der Aussage nicht zu. Im Hinblick auf die Betrachtung nach Alter ergeben sich eher geringe Unterschiede zwischen den einzelnen Altersgruppen. 51 Prozent der ab 65-Jährigen und 33 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sind der Meinung, dass es eine zunehmende Lohnungleichheit gibt.

Betrachtet man die Parteinennungen der Befragten, sind es insbesondere Wähler der AfD mit 57 Prozent und Wähler der Linken mit ebenfalls 57 Prozent die der Ausage zustimmen, dass es zunehmende Lohnungleichheit in Deutschland gibt. Die Wähler von FDP mit 38 Prozent und CDU/CSU mit jeweils 28 Prozent und die Wähler der Grünen mit 34 Prozent gefolgt von Wählern der SPD mit 34 Prozent, stimmen dieser Aussage nicht zu.

Bei der Betrachtung nach Osten und Westen fällt auf, dass sowohl Befragte aus Ostdeutschland als auch Befragte aus Westdeutschland zu gleichen Teilen der Aussage zustimmen, dass es in Deutschland eine zunehmende Lohnungleichheit gibt (47%). Wiederrum sagen jeweils um die 30 Prozent aus Ost- und Westdeutschland, dass es keine Lohnungleichheit in Deutschland gibt. 

Eine alterspezifische Betrachtung lässt die Aussage zu, dass sich eher die mittleren Altersgruppen und die Jahrgänge kurz vor Austritt aus dem Erwerbsleben durch die derzeitige Lohnungleichheit benachteiligt fühlen. Mit je 39 Prozent sind es hierbei insbesondere die 35- bis 64-Jährigen, die zustimmen. Ein heterogenes Bild zeigt sich bei der Ablehnung der Aussage. Ältere und jüngere Befragte stimmen der Aussage in etwa zu gleichen Teilen zu. Auffälig ist auch, dass sich insbesondere die 18- bis 24-Jährigen nicht positionieren und mit „weiß nicht“ oder „keine Angabe“ antworten (43% kumuliert). Weiterhin beantworten 37 Prozent der über 65-Jährigen die Frage mit „weiß nicht“ oder „keine Angabe“.

Zu dieser Fragestellung lohnt sich der Blick auf die geographische Zuordnung. 42 Prozent der Befragten aus Ostdeutschland stimmen der Aussage zu, sich durch die derzeitige Lohnungleichheit benachteiligt zu fühlen, im Gegensatz zu den Befragten aus Westdeutschland, wo sich 30 Prozent benachteiligt fühlen. Darüberhinaus fühlen sich 39 Prozent der Befragten aus Westdeutschland und 26 Prozent der Befragten aus Ostdeutschland benachteiligt.

INSA-Meinungstrend: In der „Sonntagsfrage“ verliert die SPD und liegt nur noch knapp vor der AfD – Zahlen und Fakten im 50PlusFernsehen

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