Trotz Rentensteigerung weniger in der Kasse

Renten steigen um 2,18 Prozent im Westen und 2,26 Prozent im Osten Deutschlands – kein Ausgleich für steigende Preise

Das Bundeskabinett hat die Rentenwertbestimmungsverordnung 2012 beschlossen. Damit werden die Renten zum 1. Juli um 2,18 Prozent im Westen und 2,26 Prozent im Osten Deutschlands erhöht. 

Die Renten steigen zum 1. Juli kräftig an. Mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner haben damit Anteil am fortgesetzten wirtschaftlichen Aufschwung 2011, der mit Lohnsteigerungen und einem deutlichen Beschäftigungszuwachs verbunden war. Im Osten fällt die Rentenerhöhung geringfügig stärker aus. Grund ist, dass der Westen in der Krise 2010 mehr von der Rentengarantie profitiert hat als der Osten. Dementsprechend höher ist jetzt im Westen der notwendige Ausgleich.

Die Rentner werden allerdings mehrheitlich nicht mehr in der Kasse haben, da sowohl die Besteuerung der Renten, als auch die hohen Preise in Deutschland die Rentenerhöhung mehr als kompensiert.

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