Neulich in Berlin: Demografie muss sexy werden! Ein Kommentar von Uwe-Matthias Müller

Neulich in … Hamburg sprach ich mit einigen Medienmännern über das Nachrichten-Portal BESTZEIT-PLUS. Ich wollte wissen, wie wir noch besser werden können. Die Antwort war kurz und ernüchternd: „Demografie und 50Plus sind nicht sexy. Die Themen sind klar und richtig. Sie ziehen mich aber runter und das will ich nicht.“

ES TUT MIR LEID!

Ich gelobe Besserung! Aber wie sollen Themen wie Rente, Verödung ländlicher Räume, Arbeitskräftemangel, Altersdiskriminierung, Altersarmut sexy werden? Klar will BESTZEIT-PLUS nicht schlechte Stimmung verbreiten. Der demografische Wandel bietet uns viele Chancen. Auf die weisen die Macher von BESTZEIT-PLUS hin. Zunächst ist es aber immer auch wichtig (und richtig?) den Ist-Zustand zu analysieren und dann den möglichen Weg zum Soll-Zustand zu weisen. Soweit die Theorie…

Es gibt aber natürlich auch Themen, die sofort gute Laune machen. Nehmen wir – und da sind wir wieder in Berlin, unserer Hauptstadt – die Polizei. Die macht einen guten Job, wird immer von allen gelobt und unterstützt (na ja, von fast allen), wo es nur geht. Da passt es gut ins Bild, dass schon der Nachwuchs, der in der Polizei-Akademie in Berlin ausgebildet wird, ein repräsentativer Teil der Bevölkerung ist. Lokale Zeitungen berichteten in den letzten Wochen von Jahrgangs-Teilnehmern, die arabisch-kriminellen Groß-Clans angehören, nicht ausreichend unsere Sprache beherrschen, betrunken randalieren, vorbestraft sind und im Unterricht einschlafen (ob der Unterricht vielleicht nicht sexy genug ist?). Und Berlin – unsere Hauptstadt – gilt als Stadt der Grünflächen und Parks. Einer davon ist der Görlitzer Park. Dumm nur, dass dort seit Jahren ein Flanieren und Pick-Nicken von den hartnäckigen Versuchen von Drogen-Dealern, ihr Geschäft zu verrichten, beeinträchtigt wird. Ist nicht so schlimm, die Polizei hat es deswegen inzwischen aufgegeben, dagegen konzentriert vorzugehen. Die Politik des „Broken Window“, die in New York hervorragende Ergebnisse lieferte, weil schon kleinste Mißstände konsequent geahndet werden, kann in unserem Kultur-Kreis nicht funktionieren. Also lässt die Polizei die Dealer gewähren. Das sollten die Anwohner, die den Park zur Erholung nutzen wollen, endlich einsehen und akzeptieren. Und ein Stadt-Bezirk unserer (Kultur-)Hauptstadt Berlin organisiert und finanziert eine Ausstellung zum Andenken an die meist schwarz-afrikanischen Dealer im Görlitzer Park, damit die sich nicht länger diskriminiert fühlen. Ich habe mir mal den „Spaß“ gemacht nachzulesen, wer diese Ausstellung noch finanziert. Unter anderen ist das die Rosa-Luxemburg-Stiftung, ein politischer Verein, der der Partei die Linke nahesteht. Diese Stiftung wiederum erhält Gelder – und jetzt wird es wirklich lustig! – von verschiedenen Bundesministerien, so allein vom Bundesministerium des Inneren in Höhe von 11 Millionen Euro!! (Stand 2015). Der alleroberste Dienstherr der Polizei finanziert also eine Stiftung, die wiederum eine Drogen-Dealer-Verherrlichung-Ausstellung finanziert. Wenn das nicht unterhaltsam ist…

Übrigens starten morgen in Berlin die Sondierungs-Gespräche (für mich das Unwort des Jahres) zur Bildung einer GroKo (auch ein guter Kandidat für das Unwort des Jahres). Rote Linien werden für mich langsam zum roten Tuch. Seit der Wahl am 24. September 2017 sind nun 10 Wochen vergangen, in denen weder die MdB noch deren Mitarbeiter wirklich etwas tun konnten. Bezahlt werden sie aber natürlich… Es wird Zeit, dass unser Land wieder regiert wird. Mit einer klaren Linie, mit einer Vision für die Zukunft unseres Landes. Das ist nicht lustig aber notwendig, das meine ich ernst!

Also noch einmal zum Anfang: ich gelobe Besserung und werde inständig versuchen meinen Teil dazu beizutragen, dass Demografie mehr Sex bekommt.

Der Autor Uwe-Matthias Müller

Uwe-Matthias Müller ist Gründer und Vorstand des Bundesverband Initiative 50Plus. Bis 1998 hat er mit seiner Frau und den beiden Töchtern in (West-)Berlin gelebt. Heute lebt er in Bayern.

Uwe-Matthias Müller kommt viel und gern nach Berlin. „Als Berliner auf Zeit geniesst man nur die Vorteile der Hauptstadt und kann die vielen Unzulänglichkeiten einfach ignorieren.“

Mit „Neulich in Berlin…“ erzählt UMM Erlebnisse und Eindrücke aus der Stadt, die sich selbst als arm aber sexy beschreibt.

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