Präsident der Bundesärztekammer fordert Telemedizin um Ausgleich für Ärztemangel zu schaffen

Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, hat in einem Interview mit dem Deutschlandfunk, die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angekündigten Mehr-Vergütungen von Ärzten gelobt. Gleichzeitig bezeichnete er den Spahn-Plan zur Ausweitung von Sprechzeiten als Luftnummer, da die Ärzte schon heute viel länger als die vorgesehenen 25 Stunden pro Woche Dienst am Patienten leisteten.

Montgomery hob hervor, dass der eklatante Ärztemangel nicht durch eine Erhöhung der Arzt-Zahlen ausgeglichen werden könne. Dies sei demografisch gar nicht möglich. Vielmehr müsse man überlegen, wie durch die Digitalisierung Patienten-Arzt-Konsultationen vereinfacht werden könnten. In dem Zusammenhang wies Montgomery auf einen Beschluss der Bundesärztekammer hin, die den Einsatz von Telemedizin grundsätzlich begrüßt.

Das Interview des Deutschlandfunk mit Frank Ulrich Montgomery können Sie hier nachhören.

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