Sonntagsfrage: GroKo verliert Mehrheit – Mittelalte wenden sich von Volksparteien ab

Diese Zahlen lassen aufhorchen: Die CDU, CSU und SPD, die eine neue Bundesregierung bilden wollen („#GroKo“) haben nicht mehr die Mehrheit der Wähler hinter sich. Und: Wähler zwischen 40 und 59 laufen den „Volksparteien“ in Scharen davon. Das zeigen jüngste Zahlen von INSA, die BESTZEIT-PLUS exklusiv vorliegen.

Die Laune in den Hauptquartieren der CDU, CSU und SPD dürfte nicht gut sein. Das Meinungsforschungs-Institut INSA hat in einer repräsentativen Befragung zu den aktuellen Wahlabsichten („Sonntagsfrage“) festgestellt, dass sowohl die Union als auch die SPD historisch niedrige Zustimmungswerte erhalten. So rutschen CDU/CSU unter 30%, die SPD nähert sich mit 16,5% der AfD (15%). Bündnis 90/Die Grünen (13%), Die Linke (11,5%) und die FDP (10,5%) folgen auf den Plätzen.

Die CDU/CSU kann sich eigentlich nur noch auf die Wähler 30 -39 Jahre und 60Plus verlassen. Die anderen Altersgruppen geben den Unions-Parteien unterdurchschnittliche Zustimmung. Vor allem Wähler 18 – 29 und 40 – 59 sehen die CDU/CSU nicht mehr in ausreichend starkem Mass als attraktiv an. Bei der SPD fällt die Analyse demografisch noch verheerender aus. Die Sozialdemokraten erfahren Zuspruch vor allem bei jüngeren Wählern bis 29 Jahre. Alle anderen Jahrgänge geben der SPD unterdurchschnittliche Zustimmungswerte.

INSA-NEWS im 50PlusFernsehen

Sehen Sie, wie Hermann Binkert von INSA die jüngsten Zahlen wertet.

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