TRX – Sport zum Abhängen. – Ein Bericht von Renate Zott in BESTZEIT-PLUS

Wie gut Sport Körper und Geist tut, habe ich erst im fortgeschrittenen Alter erfahren. Das Schlüsselerlebnis „Bandscheibenvorfall“ mit vernichtenden Schmerzen, OP und allem, was damit einhergeht hat mich gelehrt, dass es wichtig ist, sich selbst und seinen Körper zu achten. Ich habe dadurch erstmals richtig wahrgenommen, dass Sport guttut. Und zwar sehr umfänglich. Nicht nur der Körper profitiert, auch der Geist. Letztlich beeinflusst Sport das gesamte Lebensgefühl positiv. Eine wunderbare Erfahrung.

Nun ist „Sport“ ein wirklich weites Feld. Kraft kann man trainieren und Ausdauer. Es ist eine Sache, seinen Muskeln auf die Sprünge zu helfen, eine andere, nach 5 Stockwerken im Altbau-Treppenhaus noch kein Sauerstoffzelt zu brauchen. Beides finde ich wichtig 😊.

Mein altes Credo: viele Wege führen nach Rom und deshalb probiere ich gerne neue Trainingsmethoden aus. Hinzu kommt meine ungebrochene Neugier, noch mehr von der Vielfalt an unterschiedlichen Workouts kennenzulernen. Das zeigt mir auch meine eigenen Schwächen und Stärken, was mein Körper alles kann und wo die Defizite liegen. Ob Yoga, Power Plate, Aerobic, Zumba, Theraband oder EMS – überall sind Übungen dabei, die mir unglaublich viel Spaß machen. Auch diesen Aspekt finde ich überaus wichtig.

Renate Zott hängt in den Seilen

Während meiner letzten Reise habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, das Training an TRX-Schlaufen kennenzulernen. Also habe ich mich reingehängt in die Bänder und einfach gemacht, was meine Trainerin mir gesagt hat. Die Schlaufen lassen sich dabei je nach Übung stufenlos auf jede Höhe bringen und ermöglichen so eine Vielzahl von Bewegungen, die ganz schön anstrengend werden können. Da die Gurte von der Decke baumeln, muss man den Körper in den wackeligen Schlaufen ständig stabil halten. Da heißt es zunächst, die richtige Balance finden. Dabei bekommen sowohl die großen Muskelketten wie auch die dahinterliegen kleinen ihren Reiz ab. Und das soll auch den besonderen Reiz ausmachen, nämlich dass die gelenknahe Muskulatur aktiviert wird. So hat es mir jedenfalls die Trainerin gesagt. Die Stabilität zu finden und zu halten setzt eine gewisse Koordinationsfähigkeit voraus und – ich möchte sagen – ein bisschen Grundfitness. Stell‘ dir einfach vor, du machst einen freien Liegestütz nicht auf dem Boden, sondern in sich bewegenden Schlaufen – dann weißt du ungefähr, von was die Rede ist. Die fehlende Fixation macht also den Unterschied. Bei manchen Übungen fangen die Muskeln auch das Zittern an oder krampfen sogar. Das ist aber unbedenklich und zeigt nur die hohe muskuläre Belastung.

Fazit: Mir hat’s richtig Spaß gemacht. Nach einer halben Stunde war ich salopp gesagt platt wie eine Flunder und hatte meinen Muskeln eine spürbar große Freude bereitet. Und das mit nur zwei Schlingen und meinem eigenen Körpergewicht. Sehr cool. Ich möchte nicht verschweigen: ich war ein bisschen stolz auf mich. Für zu Hause würde ich mir die Schlingen noch nicht zutrauen, da TRX nach meiner Einschätzung nicht das einfachste Workout ist und ich Angst hätte, mir Fehlhaltungen/-bewegungen einzutrainieren. Aber auf jeden Fall eine super Sache für Personaltrainings bei der ein effektives Ganzkörpertraining auf dem Programm steht.

I like it 😊.

Die Autorin Renate Zott

Renate Zott wohnt in Frankfurt am Main und ist aktive Kämpferin für ein positives Altersbild. Renate Zott, erst Versicherungs-Maklerin und jetzt Managerin einer Haustechnik-Firma, ist verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes.

Renate Zott ist Botschafterin des Bundesverband Initiative 50Plus und Kreis-Geschäftsführerin des BVI50Plus in Frankfurt am Main.

Sie betreibt den Blog www.topagemodel.de.

Renate Zott ist auch bei Facebook und Instagram.

Kommentar hinterlassen zu "TRX – Sport zum Abhängen. – Ein Bericht von Renate Zott in BESTZEIT-PLUS"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Sind Sie ein Mensch? *

%d Bloggern gefällt das: