Wenn am Sonntag Bundestags-Wahl gewesen wäre…

… käme die CDU/CSU auf 32,5 Prozent der Stimmen. An zweiter Stelle steht die SPD mit 17 Prozent. Es folgt die AfD, für die sich 15,5 Prozent der Wähler mit Parteinennung entscheiden würden. Die FDP kommt auf acht Prozent der Stimmen und die Linkspartei auf elf Prozent. 11,5 Prozent der Befragten mit Parteinennung würden ihr Kreuz bei den Grünen machen. Das hat das Meinungsforschungs-Institut INSA – ein Partner des Bundesverband Initiative 50Plus (BVI50Plus) – herausgefunden.

Jeder vierte Befragte mit Parteinennung ist sich sicher, dass er die Union wählen würde (25 %). Zwölf Prozent würden dies derzeit nicht tun, können es sich aber grundsätzlich vorstellen. 26 Prozent können sich hingegen grundsätzlich gar nicht vorstellen, die Union zu wählen.

Die SPD kommt bei den sicheren Stimmen auf zwölf Prozent. Jeder fünfte Befragte mit Parteinennung kann sich grundsätzlich auch vorstellen, die SPD zu wählen (20 %). 22 Prozent können sich dies grundsätzlich nicht vorstellen.

Die AfD erreicht elf Prozent sichere Stimmen. Fünf Prozent können sich grundsätzlich auch vorstellen, sie zu wählen, während mehr als zwei Drittel der Wähler mit Parteinennung sich dies nicht vorstellen können (68 %).

Die FDP erreicht vier Prozent sichere Stimmen und 20 Prozent potentielle Stimmen. 22 Prozent können sich grundsätzlich nicht vorstellen, die FDP zu wählen.

Dieser Wert liegt bei der Linkspartei bei einem Drittel (33 %). 13 Prozent können sich hingegen grundsätzlich auch vorstellen, die Linkspartei zu wählen. Bei den sicheren Stimmen kommt sie auf sieben Prozent, ebenso wie die Grünen. 18 Prozent können sich grundsätzlich auch vorstellen, die Grünen zu wählen, während 26 Prozent sich dies grundsätzlich gar nicht vorstellen können.

Befürchten die Befragten, dass der Ausstieg der USA aus dem Iran-Atomdeal zu einem neuen Krieg führt?

Fast die Hälfte aller Befragten (48 %) gibt an, Angst zu haben, dass der Ausstieg der USA aus dem Iran-Atomdeal zu einem neuen Krieg führt. Knapp ein Viertel (24 %) befürchtet dies nicht, darunter häufiger Männer (30 %) als Frauen (18 %). 28 Prozent (kumuliert) wissen keine Antwort oder machen keine Angabe (31 Prozent der Frauen und 24 Prozent der Männer, je kumuliert).

Beim Blick auf das Alter der Befragten fällt auf, dass (mit Ausnahme der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren) die Zustimmung mit zunehmendem Alter steigt. So haben nur 37 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Angst vor einem neuen Krieg, bei den Befragten im Alter von 35 bis 44 Jahren sind es bereits 42 Prozent und bei den Ältesten ab 65 Jahren liegt die Zustimmung zur Aussage bei 58 Prozent.

Welche politischen Themen finden die Befragten derzeit besonders wichtig?

INSA will regelmäßig von den Befragten wissen, welche politischen Themen für sie derzeit am wichtigsten sind, wobei jeder Befragte maximal drei Themen nennen kann. Am häufigsten werden hier die Themen Rente/Altersarmut (38 %),

Zuwanderung/Migration/Flüchtlinge (35 %) und soziale Sicherheit/Gerechtigkeit/Ungleichheit (27 %) genannt. 18 Prozent erachten Sicherheit/Kriminalität als wichtig, 17 Prozent nennen Gesundheit/Pflege und 16 Prozent Umwelt/Klima/Tierschutz.

Die Themen Wohnungen/Mieten, Terrorismus, Außenpolitik/weltpolitische Lage und Arbeit/Löhne finden jeweils 15 Prozent der Befragten wichtig.

Bildung folgt mit 13 Prozent und jeder Zehnte nennt Familie/Kinder (10 %).

Für neun Prozent sind Steuern/Finanzen derzeit eines der wichtigsten Themen.

Jeweils acht Prozent nennen Europa/EU/Euro und Digitalisierung/Infrastruktur. Für sieben Prozent der Befragten ist Wirtschaft derzeit ein wichtiges Thema.

Hermann Binkert (INSA) zur aktuellen Analyse der Sonntagsfrage im 50PlusFernsehen

 

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