#WM2018 – sollen Özil und Gündogan für Deutschland spielen?

Kurz vor dem ersten Spiel der deutschen National-Mannschaft bei der WM 2018 in Moskau hat das Meinungsforschungs-Institut INSA nach der Aufstellung gefragt. Das Ergebnis ist verblüffend.

Sind die Befragten der Meinung, Mesut Özil und İlkay Gündoğan hätten wegen der Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan nicht für den WM-Kader des DFB nominiert werden sollen?

46 Prozent der Befragten meinen, Mesut Özil und İlkay Gündoğan hätten nicht für den WM-Kader nominiert werden sollen, weil sie für ein Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan posiert haben. 27 Prozent stimmen dieser Aussage hingegen nicht zu und 26 Prozent wissen keine Antwort oder machen keine Angabe (kumuliert).

Je älter die Befragten sind, desto eher stimmen Sie der Aussage zu. Während 18- bis 24-Jährige nur zu 29 Prozent zustimmen, dass Özil und Gündogan nicht hätten nominiert werden sollen, steigt dieser Anteil mit zunehmendem Alter bis auf 54 Prozent bei den ab 65-Jährigen.

Annähernd jeder zweite Befragte in Westdeutschland findet, dass Özil und Gündogan nicht hätten nominiert werden sollen. Dies sind sieben Prozentpunkte mehr als in Ostdeutschland. 27 Prozent der Westdeutschen und 28 Prozent der Ostdeutschen stimmen hingegen nicht zu.

Hinsichtlich der Parteien-Präferenz ergibt sich ebenfalls ein überraschendes Bild: Der Aussage, die beiden Spieler hätten nicht nominiert werden sollen, stimmen die Wähler der CDU/CSU zu 44%, der SPD zu 47, der Grünen zu 41%,  der Linken zu 52%, der FDP zu 60% und der AfD zu 66% zu.

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